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Mein Beruf : aus dem Alltag erzählt

2 Frauen vor Publikum, neben sich die digitale Tafel zum PräsentierenNatur- und Artenschützerin

Am 25. August waren Nicole Hermes und Luisa Littich vom BUND zu Gast in der Zentralbibliothek am Hallmarkt. Sie berichteten von ihrem Beruf als Natur- und Artenschützerinnen und gaben spannende Einblicke in ihr sehr vielseitiges Arbeitsfeld:

Der Natur- und Artenschutz umfasst ein breites Spektrum an Aufgaben: von Tierevakuierungen vor Baumaßnahmen über Öffentlichkeitsarbeit, Freiwilligenmanagement und Kartierungen – etwa von Feldhamstern – bis hin zu Fachvorträgen, Lockstockerfassungen, Tiernachzucht, Presseterminen und der Erstellung von Fördermittelanträgen. Auch Projekte zum Amphibienschutz und zu Wildkatzen gehören zum Arbeitsalltag. Je nach Aufgabenbereich arbeiten Natur- und Artenschützerinnen dabei entweder überwiegend im Büro oder draußen in der Natur.

Im Anschluss an die Präsentation hatten die interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen und mit den Expertinnen ins Gespräch zu kommen.
Ein herzliches Dankeschön an Frau Hermes und Frau Littich für diesen informativen und abwechslungsreichen Einblick in ihre wichtige Arbeit!

Nick Kirchhoff erläutert Bilder auf der digitalen Tafel, viele Interessierte sitzen vor ihmGrabungstechniker

Am 16. Juli 2025 war Nick Kirchhoff zu Besuch in der Stadtbibliothek, um seinen spannenden Beruf als Grabungstechniker vorzustellen und dem Publikum einen Einblick in seinen Berufsalltag zu geben. 

Anhand von Bildern zeigte er den Besucherinnen und Besuchern, wie man Anomalien im Boden entdeckt und welche Vorbereitungen für eine Ausgrabung getroffen werden. Herrn Kirchhoffs Aufgabe ist es zum Beispiel, Fundorte genau zu bemessen, Pläne anzufertigen und die Ausgrabung zu überwachen. Wichtig dabei ist, dass jede Ausgrabungsstätte genauestens dokumentiert wird.

Außerdem berichtete Herr Kirchhoff von seinen eigenen Funden: unter Anderem Gräber und Knochen, aber auch Häuserreste und alte Tonkrüge. Ein besonderer Fund waren beispielsweise mehrere blaue Perlen am Hals eines Skelettes, die vermutlich zu einer Kette gehörten.

Ein wirklich eindrucksvoller Beruf und auch Herr Kirchhoff meinte, dass jede Ausgrabung bis zum Schluss spannend sei, denn man könne nie wissen, was man findet.
Ein großes Dankeschön an Herr Kirchhoff für diesen interessanten Einblick.

3 Mitarbeitende sitzen vor Publikum, neben sich eine digitale Tafel mit InformationenBibliotheksangestellte

Den Auftakt des Festwochenprogramms bildete am 16. Juni eine besondere Veranstaltung aus unserer Reihe „Mein Beruf“ – dieses Mal mit drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtbibliothek.
Frau Franke, Frau Koszellni und Herr Sparfeldt gewährten einen Einblick in ihren spannenden Berufsalltag als Bibliothekar(in) und Fachangestellte(r) für Medien- und Informationsdienste.
Die Besonderheit im Rahmen der 120-Jahr-Feier der Stadtbibliothek: Frau Franke berichtete davon, wie sich die Bibliotheksarbeit im Laufe der letzten Jahrzehnte verändert hat. Hätten Sie beispielsweise gewusst, was eine Klappkarte ist? Oder wofür Haarklammern in verschiedenen Farben benötigt wurden?

Außerdem erzählten die drei MitarbeiterInnen von ihren vielfältigen Arbeitsgebieten – von Ausleihdiensten über den Medienkauf physischer und digitaler Medien bis hin zur immer wichtiger werdenden Veranstaltungsarbeit mit Kindern und Erwachsenen.

Die Besucherinnen und Besucher konnten alle ihre Fragen stellen und erleben, wie lebendig und facettenreich die Arbeit in der Stadtbibliothek ist.

Guido Großmann steht mit verschränktne Armen in einem BüroArchitekt

Am 11. Juni 2025 hatten die Besucherinnen und Besucher der Zentralbibliothek am Hallmarkt die Gelegenheit, viel Interessantes über den Beruf des Architekten zu lernen.

Guido Großmann vom Architekturbüro Großmann – das beim Wettbewerb für den Entwurf des Zukunftszentrums mit einem vierten Preis ausgezeichnet wurde – erzählte aus seinem abwechslungsreichen Berufsalltag:
Ein Architekt erstellt nicht nur die gesamte Planung eines Bauvorhabens, sondern koordiniert auch sämtliche Gewerke, die für die Umsetzung notwendig sind. Wussten Sie zum Beispiel, dass beim Bau eines Einfamilienhauses rund 14 verschiedene Gewerke im Einsatz sind?

Guido Großmann betreut mit seinen Kolleginnen und Kollegen bis zu zehn Projekte pro Jahr – von privaten Wohnhäusern bis hin zu größeren Bauten wie dem Restaurant im Bergzoo Halle.
Vielen Dank, Herr Großmann, für diesen spannenden Einblick in Ihren Berufsalltag!

Josephine Mark sitzt vor vielen Zuhörern und liest aus einem Buch vor, an der digitalen Tafel sieht man die entsprechende BuchseiteComicautorin

Zum Gratis-Comic-Tag am 10. Mai war Josephine Mark zu Gast in der Stadtbibliothek. Frau Mark ist Comicautorin und Illustratorin und unter anderem bekannt durch ihren sehr erfolgreichen Comic „Trip mit Tropf“, sowie durch „Murr“ und „Der Bärbeiss“.

Sie erzählte aus ihrem kreativen und abwechslungsreichen Berufsalltag: Josephine Mark entwickelt Figuren – wie etwa den „Bärbeiss“ –, denkt sich Geschichten aus, gibt Zeichen-Workshops, führt Projekte mit Kindern durch und veranstaltet natürlich auch Lesungen.

Die gebannten Zuhörerinnen und Zuhörer erfuhren beispielsweise, wie man Comiczeichnerin wird, welche Arbeitsmittel Frau Mark nutzt und wieviel Geld eine Comicautorin vom Verkauf eines Buches erhält.

Ein besonderes Highlight war Josephine Marks lebendige Minilesung aus ihrem Buch „Trip mit Tropf“.
Vielen herzlichen Dank an Josephine Mark für diese tolle Veranstaltung!

Frau Fornacon und Hawemann stehen vor Publikum und redenBrückenbauingenieurin

Am 30. April gaben Angelika Fornaçon und Anke Hawemann einen spannenden Einblick in ihren Arbeitsalltag als Brückenbauingenieurinnen bei der Autobahn GmbH des Bundes.

Die interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer erfuhren unter anderem, welche Faktoren bei der Auswahl eines Brückenentwurfs eine Rolle spielen, was es bedeutet, wenn eine Brücke „handnah“ geprüft wird und warum der Bau einer Brücke mitunter lange dauern kann. – Wussten Sie beispielsweise, dass Umweltschützer am geplanten Brückenstandort ein Jahr lang eine Kartierung vornehmen?

Das Publikum stellte zahlreiche Fragen: etwa zur Lieblingsbrücke der beiden Expertinnen, zur Funktionsweise von Grünbrücken und natürlich auch zur Carola-Brücke.
Ein herzliches Dankeschön an Frau Fornaçon und Frau Hawemann für diesen Ausflug in die Welt der Brücken!

Heidi Romanenko steht vor einem Bücherregal und spricht zum PublikumDolmetscherin und Übersetzerin

Am 12. März war Heidi Romanenko zu Besuch in der Zentralbibliothek und hat von ihrem sehr vielfältigen Beruf als Dolmetscherin und Übersetzerin berichtet.

So führt sie ihre tägliche Arbeit nicht nur ins Büro, um Dokumente oder Urkunden zu übersetzen, sondern beispielsweise auch zu Gerichten oder an den Flughafen, wenn es gilt, eine Verständigungsmöglichkeit herzustellen. Frau Romanenko erzählte, dass es dabei sehr wichtig sei, sich gut vorzubereiten und in die entsprechenden Themenfelder einzuarbeiten, um insbesondere Fachbegriffe oder gesetzliche Formulierungen rechtssicher zu übersetzen.

Zwischen Frau Romanenko und den Zuhörerinnen und Zuhörern entspann sich ein reges Gespräch.
Vielen Dank an Frau Romanenko für diesen spannenden Einblick in Ihr Berufsleben!